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von Michael Gebert und Florian Schellheimer bei den Red Bull X-Alps erfahrt ihr ab sofort auf dieser Website im Tourblog.
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Red Bull X-Alps 2011 Tag 2: Eisiger Dachstein Gletscher

Ein eisiger Aufstieg auf den Dachstein Gletscher für Michael Gebert bei den Red Bull X-Alps

Red Bull X-Alps Trailer 2011

Red Bull X-Alps Route 2011

Red Bull X-Alps Route 2011

Meine persönlichen Erfahrungen von den X-Alps

2003 fanden die ersten Red Bull X-Alps statt. Der Schweizer Kaspar Henny konnte das Rennen für sich entscheiden. Schon beim ersten mal wurde diese Art des Wettbewerbes unglaublich populär, da man den gesamten Rennverlauf live im Internet mitverfolgen konnte.



2004 nahm ich an einem Wettbewerb namens Para-Bavaria teil, der im gleichen Modus, nur zu Fuß und mit dem Schirm von Oberstaufen bis nach Bad Reichenhall über 230km führte. Diesen Wettbewerb konnte ich gewinnen und war von dieser Art des Bewerbes fasziniert. Mit meinem Supporter Florian bewarb ich mich dann 2005 spaßeshalber für die besagten X-Alps und wir waren etwas schockiert als wir dann wirklich ausgewählt wurden und einen der begehrten Startplätze hatten.



Als jüngstes Team im Feld und völlig unbekümmert, fanden wir uns am Schluß auf dem für uns sehr überraschenden fünften Platz wieder und waren mehr als zufrieden.Das Wetter war in diesem Jahr sehr wechselhaft und wir hatten vom Schneesturm in der Schweiz bis zu 40°C in Frankreich alles dabei. Meine längste Tagesetappe zu Fuß waren ca. 85 km. Da staunte ich dann selber, zu was man alles fähig ist wenn man will. Ich fand gefallen daran, gerade beim übelsten Wetter vor mich hinzumarschieren und manchmal hatte ich fast das Gefühl als wäre ich in einem tranceartigen Zustand unterwegs. Wenn man in guten Klamotten eingepackt ist fängt das Ganze dann sogar an, trotz der ganzen Quälerei Spaß zu machen. Am härtesten waren dabei immer die ersten Minuten nach dem aufstehen, physisch komplett ausgelaugt und unausgeschlafen fühlte sich der Körper jeden Tag an, als hätte man in der Nacht eine Betonplatte auf sich liegen gehabt. Nach den ersten Tagen fängt man an jeden einzelnen Knochen und Muskel seines Körpers zu fühlen, erstaunlich wo man überall Schmerzen spüren kann! Wenn ich den letzten guten Flugtag in Frankreich nicht komplett vermasselt hätte, dann wäre sogar die Ankunft in Monaco drin gewesen. So waren wir eine gute Tagesetappe vor Monaco als das Rennen gestoppt wurde.

2007 waren wir als fünft Platzierte automatisch wieder qualifiziert. Trotz einer viel umfangreicheren Vorbereitung, war für mich das Rennen leider schon nach fünf Tagen beendet. Wegen starker Schmerzen im Schienbein und Knie, musste ich die Segel streichen. Wir lagen bis dahin an sehr aussichtsreicher Position, aber an eine Fortsetzung war nicht mehr zu denken. Es ist immer eine harte und keine schöne Entscheidung, wenn man nach solch einer intensiven und langen Vorbereitung nicht bis zum Ende durchhalten kann, aber andererseits macht es auch keinen Sinn seinen Körper dauerhaft zu schädigen und die Schmerzen zu ignorieren. Es kommen ja noch ein paar Jahre…!

2009 Die Vorbereitung und der Rennverlauf werden von Jahr zu Jahr anspruchsvoller und professioneller. Erstmals wurde das Rennen in der Altstadt von Salzburg gestartet, nach einem sehr guten Start, verloren wir in den folgenden Tagen ein wenig den Anschluß, konnten uns aber nach einem fulminanten Schlußspurt noch mal bis auf den 6. Platz verbessern und waren mit dieser Platzierung sehr zufrieden. Alle wurden wir etwas überrascht von der Geschwindigkeit und der Präzision, die der Gewinner Chrigel Maurer an den Tag legte und in überragender Manier den Bewerb für sich entscheiden konnte.

Als Resumee nach drei X-Alps Teilnahmen kann man sagen, dass die Vorbereitung, das Material und auch der gesamte Rennverlauf von Jahr zu Jahr schneller und professioneller geworden sind. Ohne eine umfangreiche Vorbereitung ist es mittlerweile nicht mehr möglich im vorderen Feld zu landen.